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Natur

 Wer an Twente denkt, denkt natürlich sofort an die ländliche Twenter Landschaft. Schöne Bauernhöfe, mit Holzzäunen umsäumte Äcker und ausgedehnte Wälder. Das ist Twente. Auch Haaksbergen bietet Naturschonungen, Moor- und Heidelandschaften, Weiden, ausgedehnte Wälder und Ackerflächen.

Zu dieser Naturlandschaft gehört natürlich auch die abwechslungsreiche Flora und Fauna. Nun hat Haaksbergen im Haaksberger Moor eine Schafsherde, die den ganzen Sommer auf dem Moor und im „Buurserzand“, einem abgegrenzten Gebiet, in dem schottische Hochlandrinder laufen.

Wasserpark ´t Lankheet
Im Naturschutzgebiet ´t Lankheet, 600 Meter von unserem Park entfernt, wurde ein wunderschöner Wasserpark angelegt. In diesem Naturschutzgebiet können Sie prima wandern oder Radfahren.

Grund des Wasserpark-Projektes war es, Schilfrohrfelder anzulegen, die das Oberflächenwasser reinigen und zugleich Biomasse produzieren um grünen Strom oder Brennstoff zu produzieren. Mit dem gereinigten Wasser wird der Grundwasserstand reguliert und werden Feuchtgebiete wiederhergestellt. Dieses Projekt muss ökonomisch wirtschaftlich sein und mehr einbringen als die heutigen Erträge aus Mais, Gras oder Weizen. In den Niederlanden ist dies ein beispielhaftes Projekt, in das ca. 15.000 ha einbezogen werden. Für weitere Hintergrundinformationen klicken Sie auf www.waterparkhetlankheet.nl.

Haaksberger Moor
Das Moorgebiet besteht aus einer überwucherten Hochmoorlandschaft. Die höher gelegenen Teile, in denen wenig oder gar kein Torf gestochen wurde, sind mit Heide und Feuchtwasserpflanzen bewachsen. In dem niedrig gelegeneren Gebieten bildete sich eine schöne Torfmoosvegetation heraus. In diesem Gebiet leben Brachvögel, Kiebitze, Uferschnepfen, Fasanen, Rebhühner und Rehe. Das Haaksberger Moor ist 32 Hektar groß und liegt südöstlich von Haaksbergen nahe der deutschen Grenze.
Das Heide und Waldgebiet „Witte Veen“ liegt zwischen Buurse und der deutschen Grenze. Für eine schöne Rundwanderung müssen Sie dann eben über die Grenzen. Der Wanderweg startet vom Parkplatz „Restaurant und Watermolen Haarmühle“. In ungefähr 2 Stunden durchstreifen Sie ein prächtiges Naturgebiet mit Wiesen, Tümpeln, Heide, Wald und Hochmoorlandschaft. Im Frühling können Sie die Baumfrösche hören. Auf den Feldern wachsen Enzian, Wollgras und Lavendelheide.
Witte Veen war früher ein beliebter Grenzübergang für Schmuggler. Vom Bauernhof „het Markslag“ aus machten die Grenzbeamten ihre Kontrollgänge. Obwohl die Grenzen nun offen sind erinnert noch viel an frühere Zeiten. Auf den Grenzpfählen von 1795 zum Beispiel sind noch die alten Inschriften zu sehen.

“Het Buurserzand”
Im “Buurserzand” finden Sie Heidefelder mit 150 Jahre alten Wacholderbeersträuchern, Mischwäldern und hügelige Ackerflächen. Anders als der Namen vermuten lässt, ist dies kein trockenes Naturgebiet. Die Glockenheide, die die Felder im Juni in ein zartrosa taucht, kann nur auf feuchtem Boden gedeihen. Durch seine Größe und feuchten Charakter, ist “het Buurserzand” einzigartig in Europa. Die Vereinigung „Natuurmonumenten“ betitelt das Gebiet als unschätzbaren Wert. Es ist das erste Naturschutzgebiet das die Gemeinschaft 1929 in Overijssel erwarb.
Um das wertvolle Feuchtgebiet in “Buurserzand” zu behalten strengt „Natuurmonumenten“ sich an. In Zusammenarbeit mit den Nachbarn und mit Unterstützung des Wasserverbandes „Rijn“ und „Ijssel“ wurde die Wasserversorgung verbessert. Noch weitere Maßnahmen trugen zum Erhalt und Schutz von „Buurserzand“ bei. Auf der Heide grasen Rinder. Die sorgen dafür dass die Heide nicht von Gräsern und junge Bäume überwuchert werden. Manchmal wird auch nachgeforstet, sodass freie Heideflächen sich wieder erneuern können. Mit dem Erwerb der angrenzenden landwirtschaftlichen Fläche „het Rietschot“ sorgte „Natuurmonumenten“ für eine wichtige Erweiterung des Gebietes.
Dank den Renaturierungsmaßnahmen ist der Sonnentau, die Moorlilie und die seltenen Glockengeranien wieder zu finden und Schmetterlinge aller Art profitieren davon. Auch die verdrängten Wacholderbeeren scheinen sich zu erholen. In den Wäldern leben viele Vogelarten wie der Grünspecht, Waldkauz und Kleiber. Auf der Heide genießen im Sommer die Eidechsen die wärmenden Sonnenstrahlen.
Der Buurser Moorsee ist kein natürliches Moor, sondern wurde im 19. Jahrhundert ausgehoben, wahrscheinlich sollte er als Naherholungsgebiet für die damaligen Textilarbeiter dienen. Durch den wasserundurchlässigen tonhaltigen Lehmboden kann das Wasser nicht absickern.
Der Saure Regen füllt den See immer wieder aufs Neue, das Wasser verdampft und die Säure bleibt zurück. Das Resultat davon ist, dass das Wasser sehr sauer ist (beinahe Essigsauer) und obwohl es ein Erholungsgebiet ist, erstaunlich arm an Krankheitskeimen. Durch den erhöhten Säuregrad wagen sich auch keine Frösche mehr in das Gewässer. An der Nordseite des Moorsees wachsen Torfmoose, welche wiederrum verschiedene Arten Libellen, wie zum Beispiel die schwarze Heidelibellen, die Königslibellen und die Jungfernlibellen anlocken.
Der „Buurserzand“ ist eines der wenigen Gebiete in den Niederlanden, in dem Sie noch ziemlich häufig Wacholderbeeren finden können. Wacholderbeeren können bis zu 100 Jahre alt werden, was sie in den meisten Fällen auch sind. Schade nur, dass keine neuen Sträucher mehr nachwachsen. Das Biotop ist dafür nicht karg genug, denn die unter Naturschutz stehende Wacholderbeere kann erst dann wachsen, sobald ein Heidefeld abgeweidet wurde. Die Wacholderbeere braucht 3 Jahre um zu gedeihen. Im ersten Jahr ist sie grün, im zweiten grünblau und im dritten Jahr ist sie so blau wie wir sie in unserem Sauerkraut kennen und vorfinden.